Strategie für die Mobilität der Zukunft
Die Stadt Dortmund plant, den öffentlichen Nahverkehr bis 2035 deutlich auszubauen. Grundlage dafür ist eine neue ÖPNV-Strategie, die im Juli im Rat beraten wird und anschließend in einen neuen Nahverkehrsplan einfließen soll.
Mehr Fahrgäste und höherer Anteil am Verkehr
Ziel ist es, den Anteil von Bus und Bahn am Gesamtverkehr von aktuell rund 22 Prozent auf 28 Prozent zu steigern. Gleichzeitig sollen die jährlichen Fahrgastzahlen von etwa 120 Millionen auf bis zu 190 Millionen wachsen.
Ausbau von Netz und Angebot
Geplant sind unter anderem der Ausbau des Stadtbahnnetzes, eine bessere regionale Anbindung sowie ein leistungsfähigeres Busnetz. Auch Angebote in den Abend- und Nachtstunden sollen verbessert werden.
Moderne Infrastruktur und bessere Vernetzung
Ein Schwerpunkt liegt auf barrierefreien Haltestellen, digitalen Informationssystemen und sogenannten Mobilitätsknotenpunkten, die verschiedene Verkehrsmittel miteinander verbinden. Ergänzend sollen neue flexible Angebote wie On-Demand-Verkehre entstehen.
Herausforderungen bei der Finanzierung
Die Umsetzung erfordert hohe Investitionen in Infrastruktur, Fahrzeuge und Personal. Derzeit decken Fahrgeldeinnahmen nur einen Teil der Kosten, weshalb zusätzliche finanzielle Mittel notwendig sind.
Nächster Schritt: Neuer Nahverkehrsplan
Auf Basis der Strategie will die Stadt ihren Nahverkehrsplan neu aufstellen und konkrete Maßnahmen für die kommenden Jahre definieren.

