5. März 2026 / Aktuelles aus der Stadt

Dortmund stärkt gesunde Ernährung im Alltag

🥕 Zum Tag der gesunden Ernährung zeigt Dortmund Projekte für gutes Essen von Kitas bis zum Wochenmarkt.

Veröffentlicht am 5. März 2026 um 05:36 Uhr

Projekte für gesundes und klimafreundliches Essen

Zum Tag der gesunden Ernährung am 7. März informiert die Stadt Dortmund über Maßnahmen für gesundes und nachhaltiges Essen im Alltag. Die Aktivitäten reichen von der Verpflegung in Kitas und Schulen bis zu regionaler Landwirtschaft und Bildungsprojekten.

Gesunde Verpflegung in Kitas und Schulen

Ein Schwerpunkt liegt auf dem Mittagessen in Kitas und Schulen. Der Rat der Stadt Dortmund beschloss im Jahr 2025 verbindliche Qualitätsstandards für die Verpflegung im Ganztag.

  • Gesundes und kindgerechtes Mittagessen
  • Mehr pflanzenbetonte Gerichte
  • Regionale Bio-Zutaten
  • Beratung für Träger und Cateringbetriebe

Unter dem Motto „Dortmund tischt auf!“ sollen gesundes Essen, Klimaschutz und Chancengleichheit miteinander verbunden werden.

„Gesunde Ernährung soll für alle selbstverständlich sein. Dafür schaffen wir konkrete Angebote vor Ort und setzen politische Beschlüsse Schritt für Schritt um.“

Regionale Lebensmittel aus Dortmund

Ein Beispiel für regionale Versorgung ist die Bio-Kartoffel „DOtoffel“. Sie wächst auf Feldern in Dortmund, wird frisch verarbeitet und an Küchen der Gemeinschaftsverpflegung geliefert.

  • Bereits 42 FABIDO-Kitas nutzen die DOtoffel
  • Bis Ende 2026 sollen alle 49 Wirtschaftsküchen folgen

Parallel werden lokale Verarbeitung und Logistik ausgebaut, damit noch mehr Einrichtungen regionale Bio-Lebensmittel nutzen können.

Projekte vom Acker bis zum Teller

Gemeinsam mit Partnerinnen und Partnern stärkt die Stadt ein nachhaltiges Ernährungssystem.

  • Gesunde Marktfrühstücke auf Wochenmärkten für Kinder und Jugendliche
  • Weltacker als Lernort für globale Ernährung
  • Studie zu Ernährungsarmut für gezieltere Hilfen

Die Projekte sind Teil der Initiativen „Turn the Tables“ und „FoodConnectRuhr“.

Beitrag zum Klimaschutz

Die Stadt baut langfristige Strukturen für gesunde Ernährung auf. Die Koordinierungsstelle Klimaschutz und Klimafolgenanpassung im Umweltamt übernimmt die Federführung und setzt Teile des Handlungsprogramms Klima-Luft 2030 um.

In Deutschland verursacht Ernährung etwa 15 Prozent der Treibhausgasemissionen. Rund 70 Prozent davon gehen auf den Konsum tierischer Produkte zurück.

Quelle: Stadt Dortmund
Bildquelle: Stadt Dortmund / Klaus Körmann; Roland Gorecki; Stephan Schütze

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