IPPOLIS Chat unterstützt Informatik Studierende
Die FH Dortmund hat mit „IPPOLIS Chat“ einen eigenen KI-Assistenten für Informatik-Studierende entwickelt. Das Projekt begann Anfang 2022 als Chatbot-Initiative von Prof. Dr. Sven Jörges und Andre Maria Cordes. Ziel war es, bei allgemeinen Fragen zum Studium zu helfen und auf hilfreiche Informationen und Angebote zu verlinken.
Vom Chatbot zu generativer KI
Nach der Veröffentlichung von ChatGPT im November 2022 stellte das Team den ursprünglichen Chatbot ein und entwickelte eine Variante mit generativer KI weiter. Das Ergebnis ist nun als „Info-GPT“ online verfügbar. Es unterstützt bei Fragen zu Lehrveranstaltungen, gibt Tipps zu Aufgaben und Projekten, stellt Lernressourcen bereit und hilft dabei, Ansprechpersonen zu finden. Mit ein bis zwei Updates pro Semester bleibt das Wissen aktuell.
„Aber es gibt Bereiche, in die die großen LLMs nicht hineinschauen können“, sagt Prof. Jörges. „Die FH Dortmund ist so ein Bereich. Wenn es darum geht, kann unser Info-GPT sehr hilfreich sein.“
Lokal betrieben und ressourcenschonend
- Betrieb auf einem Server mit einer Grafikkarte
- Bis zu 50 gleichzeitige Anfragen möglich
- Daten verbleiben am Standort
- Keine Nutzung externer Serverfarmen
„IPPOLIS Chat“ ist eines von vier Teilprojekten des IPPOLIS-Projekts. IPPOLIS steht für „Intelligente Unterstützung projekt- und problemorientierter Lehre und Integration in Studienabläufe“. Gefördert wird das Projekt von der Bund-Länder-Initiative „Künstliche Intelligenz in der Hochschulbildung“.
Im Oktober wurde das System im Kurs „Data Science Projekt“ gemeinsam mit weiteren Teilprojekten wie „IPPOLIS Scaffolds“, „IPPOLIS Analyse“ und „IPPOLIS Write“ eingesetzt, um Studierenden den Alltag eines Data Scientist näherzubringen.

