Über 30 Grad am Tag, über 20 in der Nacht: Hohe Temperaturen stellen den Körper vor Herausforderungen. Das Umweltbundesamt und die Stadt Dortmund geben in einem Hitze-Knigge Tipps, worauf Bürger*innen achten sollten. Er informiert auch über das richtige Verhalten bei hitzebedingten Erkrankungen.
Für die kommenden Tage und Wochen sagen Meteorolog*innen eine weitere Hitzephase voraus. Wenn die Stadt zum Backofen wird, suchen diejenigen, die können, das kühle Nass oder schattige Plätze. Das sind erste richtige Verhaltensweisen bei heißen Temperaturen, um sich zu schützen.
Gefahr für Senior*innen, Kleinkinder und gesundheitlich vorbelastete Bürger*innen
Während viele sich über die sommerlichen Temperaturen und Aktivitäten freuen, lauert für andere eine große Gefahr. Insbesondere für Senior*innen, Kleinkinder sowie für gesundheitlich vorbelastete Bürger*innen sind heiße Tage über 30 Grad und Tropennächte über 20 Grad eine besondere gesundheitliche Herausforderung.
Hitze-Knigge gibt Tipps für richtiges Verhalten
Das Umweltbundesamt hat hierfür einen Hitze-Knigge [pdf, 1,6 MB] bereitgestellt, den die Stadt Dortmund mit lokalen Informationen und Angeboten ergänzt und nun veröffentlicht hat. Der Hitze-Knigge klärt über hitzebedingte Risiken auf und gibt Verhaltenstipps zur Vorbeugung und zur Erkennung von akuten Notfällen.
Es gilt, an heißen Tagen besonders auf sich und seine Mitmenschen zu achten und sich über Handlungsmöglichkeiten zu informieren.
Allgemeine Tipps:
regelmäßig Wasser trinken und leichte Kost essen
frühmorgens und nachts lüften
Hitzebelastung z.B. in direkter Sonneneinstrahlung und in parkenden Autos meiden
luftige Kleidung, Kopfbedeckung und UV-Schutz tragen
Bei diesen Symptomen Rettungsdienst rufen und erste Hilfe leisten:
Wiederholtes, heftiges Erbrechen
Plötzliche Verwirrtheit
Bewusstseinstrübung
Bewusstlosigkeit
Sehr hohe Köpertemperatur (über 39 Grad)
Krampfanfall
Kreislaufschock
Heftige Kopfschmerzen
Quelle: Stadt Dortmund

