Intensivierung der Glasfaser-Verlegearbeiten in Dortmund
In Dortmund nimmt der geförderte Glasfaserausbau durch DOKOM21, die Telekommunikationstochter der dortmunder Stadtwerke DSW21, Fahrt auf. Ziel ist es, bis Ende 2026 die letzten rund 90 Kilometer Glasfaser im Fördergebiet zu verlegen.
Investition in die Infrastruktur
Das ehrgeizige Projekt kommt vor allem den Haushalten, Unternehmen und 150 Schulen in der Stadt zugute. Mit Abschluss der Maßnahme verfügen die Anschlussnehmer über einen der leistungsfähigsten Breitbandanschlüsse, die technisch verfügbar sind. Der Glasfaseranschluss bis ins Gebäude ermöglicht Geschwindigkeiten, die auch künftigen Anforderungen standhalten werden.
Ausbau trotz Herausforderungen
Die Umsetzung des Projekts ist jedoch nicht ohne Herausforderungen. Die Insolvenz des Generalunternehmers und die damit einhergehenden Verzögerungen konnten in den vergangenen zwei Jahren von DOKOM21 durch eine Beschleunigung des Ausbaus ausgeglichen werden. Aktuell bündeln DOKOM21 und die Stadt ihre Ressourcen, um die letzten Kilometer effizient zu realisieren. Die Stadt Dortmund erhält für die Erschließung der sogenannten "weißen Flecken" eine Fördersumme von insgesamt 87,3 Mio. Euro vom Bund und Land. Aus ihrem eigenen Budget fördert die Stadt das Projekt mit 9,7 Mio. Euro.
Auswirkungen auf den Straßenverkehr
Die verstärkten Bauaktivitäten werden jedoch auch Auswirkungen auf den Straßenverkehr haben. Baudezernent Arnulf Ryvbicki spricht von etwa 1.500 Kurzbaustellen im Stadtgebiet, die nicht spurlos an der Verkehrssituation auf Dortmunds Straßen vorbeigehen werden. Es wird erwartet, dass der Anstieg an Glasfaser-Baustellen zu Behinderungen im Straßenverkehr führt.
Ein Gemeinschaftsprojekt
Dieses Projekt ist ein Zeichen der engen Zusammenarbeit auf Augenhöhe zwischen der Stadt Dortmund und DOKOM21, um diese letzten 90 Kilometer zu realisieren. "Glasfaser ist Infrastruktur für Jahrzehnte, nicht für Quartale", sagte Marko Iaconisi, Geschäftsführer von DOKOM21.
Fortsetzung des Glasfaserausbaus von anderen Unternehmen
Neben DOKOM21 planen fünf weitere Unternehmen, eigenwirtschaftlich im Stadtgebiet Glasfasernetze zu errichten. Dazu gehören 1&1, Deutsche Telekom, Deutsche Giganetz (DGN), OXG und West Connect. Der Status der Ausbaugebiete kann auf den jeweiligen Websites der Anbieter eingesehen werden.

