Projekt Page 21 entwickelt neue Zugänge zur Kunst
Nach sechs Jahren Forschung haben das Dortmunder U und das storyLab kiU der Fachhochschule Dortmund das Projekt Page 21 abgeschlossen. Im Mittelpunkt steht ein neuer immersiver Raum der Kunstwerke digital erlebbar macht.
Kunst zum Eintauchen und Mitgestalten
Der sogenannte immersive Raum besteht aus einer etwa vier mal vier Meter großen Fläche die von Projektionswänden umgeben ist. Besucherinnen und Besucher können sich darin bewegen und durch Sensoren aktiv Einfluss auf die dargestellten Inhalte nehmen.
So wird aus dem klassischen Betrachten von Kunst ein interaktives Erlebnis bei dem Geschichten gespielt und verändert werden können.
Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Ziel des Projekts ist es neue Zugänge zu Kunst zu schaffen und klassische Werke in die digitale Gegenwart zu übertragen. Dabei geht es nicht darum Museen zu ersetzen sondern sie um neue Formen der Vermittlung zu ergänzen.
„Wir starteten damals mit vielen Fragezeichen“, sagte Regina Selter Leiterin des Dortmunder U. „Es war für uns eine neue Welt.“
Forschung und Förderung
Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit dem Museum Ostwall und dem Museum für Kunst und Kulturgeschichte entwickelt und mit rund 1,5 Millionen Euro gefördert. Im Fokus stand die Frage wie immersive Technologien nachhaltig für Kunst und Museen genutzt werden können.
Erlebnis für Besucherinnen und Besucher
Der immersive Raum ist ab sofort im Foyer des Dortmunder U zugänglich. Besucher können aus verschiedenen Erzählwelten wählen und Kunst auf neue Weise erleben.
Der Eintritt ist frei und der Raum kann während der regulären Öffnungszeiten genutzt werden.

