Beschlüsse der dritten Ratssitzung in Dortmund
Am Donnerstag, 12. Februar 2026, kam der Rat der Stadt Dortmund zusammen, um über zentrale Projekte und personelle Entscheidungen zu beraten. Themen waren unter anderem die Wiederwahl von Christian Uhr, die Zukunft des Freibads Hardenberg, der Ausbau des Radschnellwegs Ruhr sowie schulische und finanzielle Beschlüsse.
Wiederwahl von Christian Uhr und neue Aufgabenverteilung
- Der Rat wählte Stadtrat Christian Uhr einstimmig für weitere acht Jahre zum Beigeordneten.
- Zugleich wurde er zum neuen Stadtdirektor gewählt und wird künftig Oberbürgermeister Alexander Kalouti in allen Verwaltungsangelegenheiten vertreten.
- Mit dem Eintritt von Stadtdirektor Jörg Stüdemann in den Ruhestand zum 1. April 2026 wurde die Position des allgemeinen Vertreters neu besetzt.
- Das Kulturressort wechselt ab April in die Zuständigkeit des Oberbürgermeisters.
- Uhrs Ressort trägt ab dem 1. April 2026 den Namen Dezernat für Personal, Digitales und Verwaltungsmodernisierung.
„Eine leistungsfähige, digitale und serviceorientierte Verwaltung ist entscheidend für das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger und für die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt“, betont Christian Uhr. „Unser Ziel ist es, Verwaltungsleistungen einfacher, medienbruchfrei und effizient anzubieten.“
Infrastruktur, Bildung und Freizeit
- Der Umbau der Sonnenstraße für den weiteren Ausbau des Radschnellwegs Ruhr im Abschnitt Arneckestraße bis Chemnitzer Straße wurde beschlossen. Die Arbeiten sollen Ende 2026 beginnen und bis Anfang 2029 abgeschlossen sein.
- Die ehemalige Frenzelschule wird bis 2035 für das Goethe-Gymnasium genutzt, um zusätzliche Unterrichtsräume bereitzustellen.
- Den ersten Planungsschritten zur möglichen Sanierung des seit 2023 geschlossenen Freibads Hardenberg wurde zugestimmt.
Weitere finanzielle und strukturelle Entscheidungen
- Die Stadt übernimmt einen Mehraufwand von 2,97 Millionen Euro für die Internationale Gartenausstellung 2027.
- Der Rat unterstützte die Beteiligung Dortmunds am europäischen Projekt ACCESS Hubs zur Förderung der Sharing Economy.
- Eine befristete Haushaltssperre bis Ende März wurde zur Kenntnis genommen. Parallel kündigte das Land Nordrhein-Westfalen an, 469 Millionen Euro aus Liquiditätskrediten zu übernehmen.

