Gedenken und Solidarität zum Jahrestag des Kriegsbeginns
Seit vier Jahren führt Russland einen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Am 24. Februar 2026 gedachten hunderte Dortmunderinnen und Dortmunder auf dem Friedensplatz der Opfer des Kriegs.
Kundgebung auf dem Friedensplatz
- Die Kundgebung fand am 24. Februar 2026 auf dem Friedensplatz in Dortmund statt
- Mehrere hundert Teilnehmende versammelten sich zum Gedenken an die Opfer
- Viele stellten eine Kerze an der Friedenssäule auf und brachten die ukrainische Fahne mit
- Bürgermeisterin Britta Gövert hielt eine Ansprache bei der Kundgebung
Stellungnahme des Oberbürgermeisters
Oberbürgermeister Alexander Kalouti bekräftigte die Solidarität der Stadt mit der Ukraine und verwies auf die internationale Verantwortung Dortmunds sowie die Partnerschaft mit der ukrainischen Stadt Schytomyr.
„Dortmund steht seit vier Jahren solidarisch an der Seite des ukrainischen Volkes“, sagt Oberbürgermeister Alexander Kalouti. „Wir in Dortmund sind uns als international denkende Stadt bewusst, dass wir Verantwortung übernehmen wollen, müssen und vor allem können. Daher sind wir aus dem Solidaritätsgedanken heraus eine Partnerschaft mit der ukrainischen Stadt Schytomyr eingegangen.“ Und die Unterstützung geht weiter – denn: „Dortmund steht an der Seite der Ukraine“, so Kalouti.
„Dortmund steht unbedingt an der Seite der Ukraine. Die Ukrainer kämpfen einen wirklich heroischen Kampf – und das unter den schwierigsten Bedingungen überhaupt.“
Unterstützung für Schytomyr und Geflüchtete
Der Krieg hat in Dortmunds Partnerstadt Schytomyr Spuren der Verwüstung hinterlassen. Neben vielen Hilfsgütern hat Dortmund in den vergangenen Jahren Maschinen, Generatoren, Fahrzeuge und Einrichtungen gespendet.
Die Verwaltung organisiert gemeinsam mit der Organisation „Grenzenlose Wärme“ Hilfsangebote für Kriegs- und Krisengebiete, derzeit vor allem für die Partnerstadt Schytomyr. Rund 10.000 Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine hat Dortmund inzwischen aufgenommen.

