Schwerpunkteinsatz gegen illegale Straßenprostitution
Der Kommunale Ordnungsdienst der Stadt Dortmund hat in der Nacht von Samstag auf Sonntag, 21./22. Februar 2026, in der Nordstadt kontrolliert. Der Einsatz zwischen 16 und 2 Uhr konzentrierte sich auf illegale Straßenprostitution und den sogenannten Freier Suchverkehr, insbesondere rund um den Nordmarkt und angrenzende Straßen.
Kontrollergebnisse und Maßnahmen
- Fast 100 Personalien festgestellt
- 39 Platzverweise ausgesprochen
- 44 Verfahren wegen Ordnungswidrigkeiten eingeleitet
- In 16 Fällen verbotswidrige Kontaktaufnahme zur Vereinbarung sexueller Handlungen gegen Entgelt
- In acht Fällen Anzeigen wegen verbotswidrigen Drogenkonsums
- Fünf Strafverfahren unter anderem wegen Widerstands, Beleidigung und verbotener Prostitutionsausübung
Widerstand und weitere Vorfälle
Zwei Männer leisteten körperlichen Widerstand, nachdem Einsatzkräfte sie angesprochen hatten. In einem Fall drohten die KOD Mitarbeitenden den Einsatz des Reizstoff Sprühgeräts an. Beide Männer erwartet zusätzlich eine Strafanzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.
Im Laufe des Abends wandte sich eine Frau an die Einsatzkräfte und gab an, kurz zuvor mit einem Messer bedroht und ausgeraubt worden zu sein. Aufgrund einer Kopfverletzung leistete der KOD Erste Hilfe und alarmierte Rettungsdienst und Polizei.
Weitere Verstöße und Ausblick
Darüber hinaus stellte der KOD Verstöße gegen das Kreislaufwirtschaftsgesetz, das Landes Immissionsschutzgesetz, das Nichtraucherschutzgesetz sowie gegen die Ordnungsbehördliche Verordnung der Stadt Dortmund fest.
Mit dem Schwerpunkteinsatz unterstreicht die Stadt Dortmund ihr Ziel, Sicherheit und Ordnung in der Nordstadt weiter zu stärken und Beschwerden aus der Bürgerschaft konsequent aufzugreifen. Auch künftig wird der KOD in dem Quartier präsent bleiben.

