In den ehemaligen Brandgebieten in und um die US-Westküstenmetropole Los Angeles hat ein Unwetter für Überschwemmungen und Erdrutsche gesorgt. Wo noch vor wenigen Wochen verheerende Feuer wüteten, waren Straßen am Donnerstagabend (Ortszeit) teils unter zentimeterhohen Schlammschichten begraben, wie US-Medien berichteten. In Teilen von Los Angeles galten bis Freitagnachmittag Evakuierungsanordnungen, darunter auch im Viertel Pacific Palisades am Westrand von Los Angeles, das stark von den Flächenbränden betroffen war. Die erst kürzlich abgebrannten Gebiete seien besonders anfällig für Schlammlawinen, warnte die Feuerwehr. Im Küstenort Malibu westlich von Los Angeles wurde ein Feuerwehrfahrzeug von einer Schlammlawine von der Straße gedrückt und ins Meer gespült, wie ein Feuerwehrsprecher auf der Plattform X mitteilte. Der Fahrer habe sich glücklicherweise aus dem Auto retten können und sei mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht worden. Nach Angaben des US-Wetterdienstes ist das Unwetter inzwischen weitergezogen. Erdrutsche seien aber noch lange nach dem Ende des Regens möglich, hieß es. Das «Palisades»-Feuer am Westrand von Los Angeles und das «Eaton»-Feuer nahe Pasadena und Altadena haben offiziellen Schätzungen zufolge mehr als 16.200 Gebäude zerstört. Die Zahl der bestätigten Todesfälle liegt bei 29. Die ersten Brände waren am 7. Januar ausgebrochen. Die Feuerwehr war wochenlang im Großeinsatz, um die Feuer einzudämmen, die durch starke Winde immer wieder angefacht wurden.Feuerwehrfahrzeug ins Meer gespült
Brände wüteten wochenlang
Bildnachweis: © Ethan Swope/AP/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Nach Bränden: Überschwemmungen und Erdrutsche in Los Angeles
Die Menschen im Raum Los Angeles kommen nicht zur Ruhe. Erst sorgten wochenlange Brände für Zerstörung und viele Tote. Nun setzt starker Regen der Region zu.
Meistgelesene Artikel
- 29. Dezember 2025
Silvester 2025 in Dortmund feiern
🎆 Von stilvollem Dinner bis Clubnacht: Dortmund bietet zum Jahreswechsel 2025/2026 Events für jeden Geschmack.
- 11. Januar 2026
Auf Schnee folgen Eis und Glätte - Keine Schule in NRW
Wintersturm «Elli» ist gerade weg, da droht mit Tief «Gunda» neues Ungemach. Bundesweit kann es glatt werden auf Straßen. Die Bahn rechnet damit, diesmal von größeren Problemen verschont zu bleiben.
⚽ Top-Duell zum Saisonstart: SAT.1 und Joyn übertragen das erste Spiel des Jahres der beiden Traditionsvereine.
Neueste Artikel
- 22. Januar 2026
Bahn-Katastrophe in Spanien: Deutsches Opfer unter 45 Toten
Beim Zugunglück in Spanien stirbt auch eine Deutsche. Vier Tage nach der Katastrophe steigt die Zahl der Todesopfer weiter. Es gibt aber auch eine positive Nachricht: Es gibt keine Vermissten mehr.
- 22. Januar 2026
Von deutscher Justiz gesuchter Mann in Portugal festgenommen
Der Fall führt zurück ins Frühjahr 2023 nach Bayern: Portugiesische Ermittler fassen einen Mann, dem in Deutschland eine lange Haftstrafe droht.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 22. Januar 2026
Bahn-Katastrophe in Spanien: Deutsches Opfer unter 45 Toten
Beim Zugunglück in Spanien stirbt auch eine Deutsche. Vier Tage nach der Katastrophe steigt die Zahl der Todesopfer weiter. Es gibt aber auch eine positive Nachricht: Es gibt keine Vermissten mehr.
- 22. Januar 2026
Von deutscher Justiz gesuchter Mann in Portugal festgenommen
Der Fall führt zurück ins Frühjahr 2023 nach Bayern: Portugiesische Ermittler fassen einen Mann, dem in Deutschland eine lange Haftstrafe droht.

