NRW bündelt Bundesbau für Bundeswehr-Infrastruktur
Mit einer neuen Organisationseinheit beschleunigt Nordrhein-Westfalen den militärischen Bundesbau. Die neue virtuelle Niederlassung des BLB NRW ist mit 450 Beschäftigten gestartet.
Einheitliche Struktur für mehr Effizienz
- Bisher auf sechs Standorte und zwei Organisationen verteilt: Oberfinanzdirektion und BLB NRW
- Neue Einheit mit 450 Beschäftigten unter dem Dach des BLB NRW
- Zentrale operative Steuerung bei gleichzeitig dezentraler Arbeitsweise dank digitaler Prozesse
- Eröffnung am 5. Februar in der Luftwaffenkaserne Köln-Wahn
Ziele der Reform und Zukunftsaussichten
Minister Dr. Marcus Optendrenk betont: „Wir brauchen klare Zuständigkeiten, schlanke Prozesse, schnelle Entscheidungen und gebündelte Expertise.“ Die neue Struktur soll Fachwissen gezielt bündeln – z. B. für Unterkunftsbauten, Fahrzeughallen oder Schießanlagen.
Das jährliche Bauvolumen im militärischen Bundesbau steigt bis 2029 auf fast 560 Millionen Euro. Auch der zivile Bundesbau, etwa für die Bundespolizei, profitiert.
Personalaufbau und Digitalisierung
- Ausbau auf 730 refinanzierte Stellen bis 2027 geplant – 60 % mehr als 2022
- Rekrutierung läuft über Karriere im Bundesbau
- Virtuelle Zusammenarbeit ohne Standortbindung möglich
- Standort Köln-Wahn mit über 5.500 Beschäftigten als zentraler Bundeswehrstandort

