Vier Arbeitsstipendien für künstlerische Filmprojekte vergeben
Im Rahmen des traditionellen Berlinale-Netzwerktreffens des Filmbüro NW im Berliner Haus der Kulturen der Welt hat Kultur- und Wissenschaftsministerin Ina Brandes vier Arbeitsstipendien für künstlerische Filmprojekte der freien Szene übergeben. Insgesamt gingen 160 Bewerbungen ein.
Förderung in der frühen Entwicklungsphase
Drei Filmemacherinnen und ein Filmemacher erhalten jeweils ein Stipendium in Höhe von 9.900 Euro. Ziel ist es, die frühe Entwicklungsphase künstlerischer Spiel- und Dokumentarfilmprojekte zu unterstützen.
Ministerin Ina Brandes erklärte: „Nordrhein-Westfalen steht für eine hochwertige und vielfältige freie Filmszene. Diese Stipendien geben starken Ideen die nötige Starthilfe. Die große Resonanz auf dieses Stipendienprogramm zeigt, wie wichtig eine verlässliche Förderung gerade in der frühen Projektphase ist. Ich bin gespannt auf die Umsetzung dieser Filmprojekte, die uns mit ganz neuen Perspektiven überraschen.“
Geförderte Projekte
- Hamed Mohammadi – „Lay ghor Daykem – Am Grab meiner Mutter“
- Suse Itzel – „Zeug:innenschaft“
- Susann Maria Hempel – „Friedhofstraße 13“
- Sarah Kramer – „Neue Stadt“ (Dokumentarfilm für Kinder oder Jugendliche)
Die Projekte widmen sich unter anderem Themen wie politischer Umbruch, sexualisierte Gewalt, Altern sowie medialer Darstellung von Stadtteilen. Die Jury würdigte jeweils die künstlerische Eigenständigkeit und gesellschaftliche Relevanz der Vorhaben.
Jury und Organisation
Der Jury für Spiel- und Dokumentarfilm gehörten Alex Gerbaulet, Birgit Schulz und Luca Zamperoni an. Die Jury für den künstlerischen Dokumentarfilm für Kinder oder Jugendliche setzte sich aus Prof. Alejandro Bachmann, Anne Schultka und Çağdaş Eren Yüksel zusammen.
Organisiert wird die Vergabe der Förderungen vom Filmbüro NW in Kooperation mit DOXS RUHR. Seit 2018 vergibt das Ministerium Arbeitsstipendien für künstlerische Filmprojekte, seit 2019 wurden die Stipendien im Bereich Spiel- und Dokumentarfilm auf drei erhöht.

