DASA zeigt Ausstellung „Arbeit mit Folgen“ zum Jubiläum der Berufskrankheiten
Die DASA Arbeitswelt Ausstellung widmet sich ab dem 1. August dem Thema Berufskrankheiten. Die neue Studio-Ausstellung „Arbeit mit Folgen“ in der Stahlhalle erinnert an 100 Jahre Berufskrankheiten-Verordnung und bietet Besucher*innen einen interaktiven Zugang zum Thema.
100 Jahre Berufskrankheiten – interaktiv aufbereitet
Im Mittelpunkt stehen zwei fiktive Figuren: Bergmann Anton aus dem Jahr 1925 und Gärtnerin Hannah aus der Gegenwart. Beide berichten von gesundheitlichen Beschwerden – und die Gäste gehen auf Spurensuche, ob diese beruflich bedingt sind. Ziel ist es, insbesondere Berufseinsteiger*innen für Prävention und Gesundheitsbewusstsein zu sensibilisieren.
Wandel der Erkrankungen und rechtlicher Rahmen
Die Ausstellung zeigt, wie sich anerkannte Berufskrankheiten über die Jahrzehnte verändert haben. Während früher etwa die „Wurmkrankheit“ von Bergleuten im Fokus stand, ist es heute vermehrt die UV-Strahlung bei Outdoor-Jobs. Neben persönlichen Geschichten bietet die Ausstellung Informationen zu Anerkennungsverfahren, Versicherungsleistungen und Präventionsmöglichkeiten.
Rätselspaß und Faktenwissen kombiniert
Illustrationen, Sprechblasen und Ausstellungsobjekte – darunter ein Abortkübel aus dem Bergbau – bringen das Thema lebendig und verständlich näher. Kuratiert wurde die Ausstellung von Sophie von der Assen und Sophie Winterwerb, die auch zur Vorbesichtigung am 31. Juli einladen.
Besuchsinformationen
Die Ausstellung läuft bis 19. Oktober in der DASA, Stahlhalle, 2. OG. Der Eintritt ist im regulären DASA-Ticket enthalten (6 EUR für Erwachsene, Kinder frei). Danach wandert die Ausstellung weiter zur Arbeitsschutzmesse A+A in Düsseldorf.


