Denkmal für Gastarbeiter*innen: Acht Entwürfe im öffentlichen Dialog
Dortmund, 16. Mai 2025 – Acht künstlerische Entwürfe für ein Denkmal zu Ehren der Gastarbeiter*innen sind derzeit im Ausstellungsraum „Hans C“ an der Hansastraße zu sehen. Die Ausstellung läuft bis zum 21. Mai. Der Rat der Stadt Dortmund entscheidet im Juli, welcher Entwurf umgesetzt wird.
Die Auswahl wurde von einem Beirat getroffen, der Mitglieder aus Kunst, Kultur, Politik und migrantischen Communities vereint. Ziel ist es, ein Denkmal zu schaffen, das Geschichte, Identität und kulturelle Vielfalt sichtbar macht. Geplanter Standort ist die Katharinenstraße in der Dortmunder Innenstadt.
Zu den Entwürfen gehören u. a. ein Sprachkunstwerk mit Lautschrift-Tafeln (Esra Oezen), ein symbolischer Stahlbogen als Brücke zwischen Orten (Marbod Fritsch), ein farbenfrohes Mosaik der Migration (Raimund Schucht), ein förderturmartiger Brunnen (Friedrich Ludmann), eine Barackenstruktur als Erinnerungsort (Burak Güller), ein Leuchtturm-Symbol für Lebensgeschichten (Maria Fernandez), ein interaktives Stuhlensemble mit QR-Codes zu Biografien (Vill/Mannstein) sowie ein Gewächshaus mit Klanginterviews und Pflanzen der Herkunftsländer (Seitz/Schrock).
Öffnungszeiten der Ausstellung:
Mi–Do: 11–20 Uhr
Fr–So: 11–18 Uhr
Mo–Di: geschlossen

