Ausstellung zu Angst und Unheimlichem in der uzwei
Unter dem Titel „Wenn die Wände flüstern“ zeigt die uzwei im Dortmunder U bis zum 7. Juni interaktive Installationen, Licht- und Fotoarbeiten von zwölf jungen Künstlerinnen und Künstlern. Die Ausstellung auf der zweiten Etage setzt sich mit unterschiedlichen Facetten von Angst und dem Unheimlichen auseinander.
Installationen zwischen Grusel und Gesellschaftskritik
- Die Werke entstanden über einen Zeitraum von mehr als zehn Monaten unter Begleitung von Mentorinnen, Mentoren und professionellen Kunstschaffenden.
- Zu sehen sind unter anderem ein Grubenhaus-ähnlicher Dämonenspiegel, eine Tentakelwand, ein Werwolf-Herz sowie eine interaktive Telefonzelle.
- Die Arbeiten thematisieren sowohl gesellschaftliche Phänomene als auch persönliche Ängste.
Beispiele aus der Ausstellung
Lana Kataa schuf mit „Vergiftete Gedanken“ ein metergroßes Gehirn aus mit Watte gefüllten Strumpfhosen, teilweise in Ketten gelegt und durchzogen von grünen Leuchtbändern. Einige Ketten sind gesprengt. „wir können auch ausbrechen, die negativen Gedanken müssen uns nicht dominieren“, erklärt Lana die Idee ihrer Arbeit.
Hannah Schittkowski präsentiert eine Audio-Installation in einer Telefonzelle, die eine Geschichte über einen Jugendstreich erzählt. Henri Kilian Klimms „Moard Board“ lädt Besuchende dazu ein, anhand von Fotos, Notizen und Zeitungsseiten einen fiktiven Mystery-Fall zu lösen.
Nele Kleine-Weischedes Medieninstallation „Spiegel der Einsicht“ reagiert auf Annäherung mit Nebel und projizierten Händen. Ergänzt wird die Ausstellung durch ein Sounddesign von Bastian Gies mit Geräuschen wie Quietschen, Knarzen und Stöhnen.
Mitwirkende und Konzept
Die künstlerische Leitung der Ausstellung übernehmen Norman Grotegut und Hans Peters, die Szenografie verantworten Janina Hudde und Marie Schönenborn, die Produktionsleitung liegt bei Lioba Sombetzki.
Beteiligt sind Christian Filippi, Edda Schneider, Hanna Knoblauch, Hannah Schittkowski, Henri Kilian Kimm, Jwanzeen Al-Sello, Lana Kattaa, Nele Kleine-Weischede, Priya Marie Schluck, Samira Szameitat, Sophia Krutenat und Sophie Debicki.

