Punkt für Punkt: Was das Flensburger System für Ihren Führerschein bedeutet
Wer im Straßenverkehr Verantwortung übernimmt, sorgt für die Sicherheit aller. Das Punktesystem in Flensburg fungiert dabei als transparentes Bewertungssystem, das frühzeitig Hilfestellung bietet, bevor die Fahrerlaubnis in Gefahr gerät.
Das Stufensystem: Transparenz schafft Sicherheit
Punkte werden heute nur noch für Verstöße vergeben, die die Verkehrssicherheit direkt beeinträchtigen – typischerweise mit Bußgeldern ab 60 Euro. Die Regelungen zum aktuellen Punktesystem sind in klare Interventionsstufen unterteilt. Ziel ist es, Kraftfahrer frühzeitig auf Fehlverhalten hinzuweisen und ihnen die Chance zur Verhaltensänderung zu geben.

Die Bewertung der Verstöße
Nicht jeder Fehler wiegt gleich schwer. Das System unterscheidet nach der Schwere des Einflusses auf die Gemeinschaft gemäß § 4 StVG (Fahreignungs-Bewertungssystem):
- 1 Punkt: Schwere Ordnungswidrigkeiten mit Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit (z. B. Handy am Steuer).
- 2 Punkte: Sehr schwere Verstöße, in der Regel mit Fahrverbot verbunden (z. B. Alkoholverstoß ab 0,5 Promille, qualifizierter Rotlichtverstoß).
- 3 Punkte: Straftaten, die unmittelbar zum Entzug der Fahrerlaubnis führen (z. B. Trunkenheitsfahrt mit Entziehung der Fahrerlaubnis).
Prävention: Aktiv gegensteuern
Ein voller Punktestand ist kein Schicksal, sondern ein Signal zur Korrektur. Wer zwischen 1 und 5 Punkten auf dem Konto hat, kann durch die freiwillige Teilnahme an einem Fahreignungsseminar einen Punkt abbauen – einmal innerhalb von fünf Jahren. So leisten Sie einen positiven Beitrag zur allgemeinen Sicherheit und behalten Ihre Mobilität fest im Griff.


