26. Mai 2022 / Corona-Ticker

Stadt stellt mobile Corona-Impfangebote vorerst ein

Mobile Impfangebote in den Vororten werden vorerst einstellt

Die Corona-Lage im Bundes- und Landesgebiet entspannt sich. Auch in Dortmund gehen die Infektionszahlen zurück. Mobile Impfangebote in den Vororten werden immer weniger in Anspruch genommen, weshalb die Stadt sie vorerst einstellt.

In Dortmund haben sich im Vergleich zur vergangenen Woche deutlich weniger Menschen mit dem Coronavirus infiziert, berichtete Krisenstabsleiterin Birgit Zoerner in einer Pressekonferenz der Stadtspitze am Dienstag, 24. Mai. Mit einer RKI-Inzidenz von 350 liegt Dortmund nur noch leicht über den Werten auf Bundesebene (307) und Landesebene (319). "Der Trend ist rückläufig und das ist sehr erfreulich", betonte Zoerner. "Wir sehen das gleiche Bild auch bei den Krankenhauszahlen."

Derzeit seien es 74 Patient*innen, die mit dem Coronavirus in einem Dortmunder Krankenhaus behandelt werden - vier liegen auf der Intensivstation und zwei werden beatmet. Auch die Quote positiver Bürger*innen-Tests geht in Dortmund zurück: aktuell liegt sie bei vier Prozent.

Weniger erfreulich: Immer weniger Dortmunder*innen lassen sich gegen das Coronavirus impfen. 178 Impfungdosen habe man in den städtischen Impfstellen in den vergangenen sieben Tagen verimpft, 13 Kinderimpfungen wurden durchgeführt. "Besonders die mobilen Angebote in den Vororten lohnen sich leider nicht mehr", erläuterte Zoerner. Nachdem sich bei den letzten Impfaktionen in Marten und Scharnhorst nur insgesamt elf Menschen haben impfen lassen, habe die Stadtspitze sich dazu entschieden, das mobile Impfangebot vorerst einzustellen.

 

Quelle. Stadt Dortmund Text: Kira Hibbeln

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