13. März 2025 / Gedenken

8. Auflage des Deutschen Martyrologiums würdigt Dortmunder Glaubenszeugen

Das Martyrologium des 20. Jahrhunderts erinnert an christliche NS-Opfer aus Dortmund. Historiker rufen zum Gedenken am 8. Mai 2025 auf.

Historical memorial plaque with the names of Christian martyrs from the Nazi era, dark atmosphere, stylized sketches of prison camps and churches, abstract commemorative design with a symbolic flame o
Veröffentlicht am 13. März 2025 um 15:07 Uhr

📜 8. Auflage des Deutschen Martyrologiums würdigt Dortmunder Glaubenszeugen

Die 8. Auflage des Deutschen Martyrologiums des 20. Jahrhunderts ist erschienen und erinnert an christliche Märtyrer, die während der NS-Zeit verfolgt wurden. Besonders hervorgehoben werden in dieser Ausgabe mehrere Glaubenszeugen aus Dortmund, die wegen ihres Glaubens inhaftiert oder ermordet wurden.

✝️ Dortmunder Märtyrer der NS-Zeit

  • 🙏 Jesuitenpater Werner Barkholt: 1940 in Dortmund verurteilt, später im KZ Dachau verstorben.
  • ✝️ Jesuitenpater Augustin Benninghaus: Vor dem Sondergericht Dortmund angeklagt, 1942 in Dachau gestorben.
  • 📜 Franziskanerpater Elpidius Markötter: Setzte sich für verfolgte Juden ein, wurde in Dachau ermordet.
  • ⛪ Kaplan Bernhard Poether: Für regimekritische Äußerungen verhaftet, 1942 in Dachau verstorben.
  • ✡️ Emmy Bendix: Jüdische Konvertitin aus Dortmund, 1942 in Auschwitz ermordet.
  • 🔥 Vikar Otto Günnewich: Wegen Abhaltens einer Fronleichnamsprozession verhaftet und in Schloß Hartheim vergast.

📖 Bedeutung des Martyrologiums

Das von Prälat Prof. Dr. Helmut Moll herausgegebene Werk dokumentiert seit 1999 christliche Märtyrer, die unter den Diktaturen des 20. Jahrhunderts gelitten haben. Das Buch dient als historische Aufarbeitung und als Gedenkstätte für jene, die ihren Glauben trotz Verfolgung nicht aufgaben.

📅 Gedenkveranstaltung am 8. Mai 2025

Zum Gedenken an die Dortmunder Glaubenszeugen findet am 8. Mai 2025 eine Veranstaltung in Dortmund statt. Historiker und Kirchenvertreter werden über die Schicksale der NS-Opfer sprechen.

📎 Weitere Infos

  • 📑 Offizielle Website
  • 📞 Kontakt: Prälat Prof. Dr. Helmut Moll (Tel.: 0221 / 137462)
Quelle: Deutsches Martyrologium / Deutsche Bischofskonferenz

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