80 Jahre Bittermark: Dortmund gedenkt der Gestapo-Opfer
Am Karfreitag, 18. April 2025, erinnerten Hunderte Menschen in der Bittermark an die Massenmorde der Gestapo kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Es ist das größte und älteste Gedenken in Dortmund.
Was war besonders?
- ✅ 194 Teilnehmer*innen hielten Fotos gefundener Gegenstände – je vor einem Grab
- 📌 Redebeiträge von Bürgermeister Schilff, Nicole Godard und Georg Deventer
- 🎟️ Blumen wurden am Mahnmal und an den Gräbern niedergelegt
Was geschah damals?
Zwischen März und April 1945 ermordete die Gestapo fast 300 Menschen – Zwangsarbeiter*innen und deutsche Widerstandskämpfer*innen – in der Bittermark, dem Rombergpark und auf dem Bahngelände. Das Mahnmal von 1960 erinnert an die Opfer. In seiner Krypta ruht ein französischer Zwangsarbeiter – die Fläche ist symbolisch französisches Staatsgebiet.

