11. Februar 2025 / Gesellschaft

Dortmunds Hilfe für die Ukraine rollt weiter – 22 Tonnen Hilfsgüter auf dem Weg nach Schytomyr

Dortmund bleibt solidarisch mit der Ukraine: Der dritte Hilfstransport des Jahres mit 22 Tonnen Ladung ist nach Schytomyr unterwegs.

Dortmund schickt 22 Tonnen Hilfsgüter in die Ukraine Städtepartnerschaft mit Schytomyr geplant – Solidarität bleibt groß

Der Krieg in der Ukraine geht weiter – und damit auch die Hilfe aus Dortmund. Bereits am 4. Februar machte sich der dritte Dortmunder Hilfstransport des Jahres auf den Weg in die ukrainische Stadt Schytomyr. An Bord des 22-Tonnen-LKWs: medizinische Artikel, Krankenhausbetten, Drucker, Monitore, Tierfutter, Sportschuhe, Glühbirnen und ein großer Satz BVB-T-Shirts. Ein Zeichen der anhaltenden Unterstützung – denn auch wenn die mediale Aufmerksamkeit nachgelassen hat, bleibt der Bedarf enorm.

Gezielte Hilfe für den Wiederaufbau

Die Hilfstransporte sind auf die konkreten Bedürfnisse vor Ort abgestimmt. So wurden bereits:

  • 📦 Zwei Mensa-Küchen im Wert von 120.000 Euro für zerstörte Schulen geliefert (21. Januar)
  • 48 Generatoren zur Sicherung der Stromversorgung gespendet
  • 🏥 Krankenhausbetten aus Schwerte für ein provisorisches Krankenhaus überführt

Die Transporte werden von der Stadt Dortmund finanziert und durch ein ukrainisch geführtes Logistikunternehmen abgewickelt. „Wir spenden mittlerweile genau nach Bedarf“, erklärt Alexandra Röhrich von der Koordinierungsstelle „Dortmund hilft“.

Zusammenarbeit mit „Grenzenlose Wärme“

Um die Hilfslieferungen noch effizienter zu gestalten, arbeitet die Stadt Dortmund seit 2023 mit dem Verein „Grenzenlose Wärme e.V.“ zusammen. Am 4. Februar unterzeichneten Oberbürgermeister Thomas Westphal und Vertreter des Vereins eine Kooperationsvereinbarung. Das Ziel: schnelle und koordinierte Hilfe für humanitäre Katastrophenregionen.

Partnerschaft mit Schytomyr geplant

Aus der solidarischen Zusammenarbeit soll noch in diesem Jahr eine offizielle Städtepartnerschaft entstehen. Oberbürgermeister Westphal betont: „Wir wollen, dass dieser Krieg aufhört und dass wieder normale Beziehungen mit Schytomyr möglich sind.“ Eine offizielle Besiegelung der Partnerschaft ist für Sommer 2025 geplant – unter Vorbehalt der aktuellen Kriegslage.

💬 Wie steht Ihr zur Unterstützung?

  • 🇺🇦 Ist humanitäre Hilfe aus Städten wie Dortmund weiterhin notwendig?
  • 🏙️ Was haltet Ihr von der geplanten Städtepartnerschaft mit Schytomyr?
  • 👐 Sollte die Unterstützung durch Spenden weiter ausgebaut werden?

Lasst uns darüber sprechen. Denn jede Hilfe zählt – jetzt und in Zukunft.

Textquelle: Stadt Dortmund
Bildquelle: Oberbürgermeister Thomas Westphal (Mitte) sowie Kathi Bach und Sebastian Heinze (r.) von „Grenzenlose Wärme" unterzeichneten am Dienstag die Vereinbarung zur Zusammenarbeit in punkto humanitäre Hilfe aus Dortmund. Links: Fabian Zeuch und Alexandra Röhrich von „Dortmund hilft".
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki

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