Dortmund nimmt Abschied von Jutta Reiter
Mit großer Trauer und Bestürzung wurde die Nachricht vom Tod von Jutta Reiter aufgenommen. Als langjährige Geschäftsführerin des DGB Dortmund Hellweg und engagierte Mitstreiterin der Frauenbewegung hat sie die Stadt und ihre Gesellschaft nachhaltig geprägt.
Eine unermüdliche Kämpferin für soziale Gerechtigkeit
Jutta Reiter setzte sich mit Leidenschaft für Demokratie, Frauenrechte und soziale Gerechtigkeit ein. Ihr Einsatz gegen Rechtspopulismus und für Gleichberechtigung prägte zahlreiche Initiativen und Bewegungen in Dortmund. Sie war eine treibende Kraft hinter dem Dortmunder Bündnis zum Equal Pay Day und engagierte sich intensiv gegen Gewalt an Frauen.
Unvergessene Inspiration
Mit ihrer Herzlichkeit, ihrem Humor und ihrer offenen Art begeisterte sie Menschen und motivierte sie zum Einsatz für eine gerechtere Gesellschaft. Besonders eindrucksvoll bleibt ihre Teilnahme an der Veranstaltung „Dortmunderinnen stellen sich vor“, bei der sie über ihre persönlichen und beruflichen Erfahrungen sprach und Zuhörerinnen und Zuhörer gleichermaßen bewegte.
Engagement bis zuletzt
Noch im Frühjahr 2024 war sie bei der Kundgebung „Dortmund: Feministisch. Gegen Rechts!“ aktiv und stellte klar: „Wir lassen es nicht zu, dass rechtspopulistische und rechtsextremistische Protagonisten gegen zentrale Errungenschaften der Frauenbewegung mobil machen.“ Dieser Satz steht sinnbildlich für ihren unerschütterlichen Einsatz für eine gerechtere Gesellschaft.
Ein großer Verlust für Dortmund
Mit ihrem viel zu frühen Tod verliert Dortmund eine zentrale Stimme für Demokratie, Gleichberechtigung und soziale Gerechtigkeit. Ihr Tatendrang und ihre Entschlossenheit werden fehlen, besonders in Zeiten, in denen ihre Stimme dringend gebraucht worden wäre.
In Dankbarkeit und Trauer
Die Arbeitsgemeinschaft der Dortmunder Frauenverbände, das Dortmunder Forum Frau & Wirtschaft e.V. und das Gleichstellungsbüro der Stadt Dortmund erinnern an eine beeindruckende Frau, die Dortmund nachhaltig geprägt hat. Ihr Vermächtnis wird weiterleben.

