Deepfakes: Wenn Lügen Gesichter tragen
Mit wenigen Klicks lassen sich heute Stimmen, Bilder und Videos täuschend echt fälschen. Künstliche Intelligenz macht es möglich – und gefährlich. Denn diese sogenannten Deepfakes bedrohen mehr als nur Einzelpersonen: Sie treffen das Herz unserer Demokratie.
Prominente schlagen Alarm
Marc-Uwe Kling, Michael "Bully" Herbig, Karoline Herfurth, Sebastian Fitzek – über 100 prominente Stimmen fordern: Deepfakes müssen gesetzlich verboten werden. Ihre Petition auf WeAct wird bereits von zehntausenden Menschen unterstützt.
Zwischen Fake und Realität: Wo hört Satire auf?
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Aktueller Stand: Gesetz in Vorbereitung
Der Bundesrat hat einen Entwurf eingebracht: Wer Deepfakes ohne Einwilligung erstellt oder verbreitet, könnte bald mit bis zu zwei Jahren Freiheitsstrafe rechnen. Doch Kritiker fordern: Das reicht nicht. Bots und Deepfake-Tools müssen schärfer reguliert werden.
Was auf dem Spiel steht
Vertrauen, Transparenz, Demokratie. Wenn Bürger nicht mehr unterscheiden können, was echt ist und was nicht, verlieren wir das Fundament unseres gesellschaftlichen Zusammenhalts. Kling fordert: „Ohne Wahrheit gibt es keine Freiheit.“

