Starkregen und Hitze: So rüstet sich Dortmund gegen den Klimawandel
Die Klimakrise zeigt sich längst im Alltag: Hitzeperioden, Starkregen und extreme Wetterlagen fordern auch Städte heraus. In Dortmund ist die Koordinierungsstelle Klimaschutz und Klimafolgenanpassung aktiv, um mit gezielten Maßnahmen gegenzusteuern.
Regenrückhaltebecken und Schwammstadt-Prinzip
Mit unterirdischen Rückhaltebecken wie in Dorstfeld schafft die Stadt Kapazitäten für Millionen Liter Regenwasser. Auch der Phoenix See spielt eine wichtige Rolle beim Hochwasserschutz.
Gründächer gegen Überflutung und Hitze
Dach- und Fassadenbegrünungen helfen nicht nur beim Wasserrückhalt, sondern kühlen auch an Hitzetagen. Eigentümer*innen erhalten Beratung und Förderung.
Kühle Orte und Aufklärung
Die Kühle-Orte-Karte zeigt Schattenplätze und Trinkbrunnen. Der „Hitzehelfer“ gibt Tipps für heiße Tage, besonders für vulnerable Gruppen. Seniorenbüros bieten ein Hitze-Telefon an.
Stadtbegrünung und Bürgerbeteiligung
Mit mobilen Pop-up-Bäumen und Abstimmungen zu Wanderbäumen bindet die Stadt Anwohner*innen ein. Gleichzeitig stellt sich die Frage: Baum oder Parkplatz?
Beratung bei Überflutungsrisiken
Die Grundstücksentwässerung hilft kostenlos vor Ort: mit Analysen, Schutzkonzepten und Starkregengefahrenkarten – für mehr Sicherheit bei Extremwetter.

