Barrierefreier Umbau der B1-Haltestellen startet im Sommer 2025
Dortmund macht den Stadtbahnverkehr fit für die Zukunft: Im Sommer 2025 beginnt der barrierefreie Umbau von fünf Haltestellen an der B1. Die Stadt investiert rund 61 Millionen Euro, um Mobilität für alle zu ermöglichen. Betroffen sind die Haltestellen Kohlgartenstraße, Voßkuhle, Lübkestraße, Max-Eyth-Straße und Stadtkrone-Ost.
Höhere Bahnsteige für neue StadtbahnwagenAb 2027 werden neue Stadtbahnwagen auf den Strecken eingesetzt, die keine ausklappbaren Trittstufen mehr benötigen. Dafür müssen die Bahnsteige von 38 auf 94 Zentimeter erhöht werden. Zusätzlich sorgen neue Zugänge und bauliche Anpassungen für einen einfachen Einstieg mit Rollstühlen, Rollatoren und Kinderwagen.
Bauarbeiten im laufenden BetriebUm den Stadtbahnbetrieb während der Bauphase aufrechtzuerhalten, werden an den Haltestellen zusätzliche Bahnsteige errichtet und ein eingleisiger Betrieb eingerichtet. Die Arbeiten starten im Sommer 2025 an der Haltestelle Stadtkrone-Ost, wo zunächst die Zugangsspindel abgebaut und durch einen Treppenturm ersetzt wird. Parallel dazu werden neue Brücken und barrierefreie Zugänge errichtet.
Herausforderungen an der Max-Eyth-StraßeAn der Haltestelle Max-Eyth-Straße erschwert ein Kampfmittelverdachtspunkt die Arbeiten. Um diesen zu untersuchen, muss die Treppe erschütterungsfrei abgebaut werden. Trotzdem sollen die Fahrgäste weiterhin niveaugleich die Haltestelle erreichen können.
Verkehrs- und BauauswirkungenDie Arbeiten werden auch den Straßenverkehr auf der B1 beeinflussen. Zeitweise müssen Fahrspuren gesperrt oder verlegt werden. Das Ziel bleibt, Einschränkungen für Autofahrer*innen und Fahrgäste möglichst gering zu halten. Kurzzeitige Unterbrechungen des Stadtbahnbetriebs werden rechtzeitig kommuniziert.
Fördermittel und ZeitplanDie Stadt hat Fördermittel mit einer Förderquote von bis zu 90 Prozent der Kosten beantragt. Die Fertigstellung aller fünf Haltestellen ist bis Mitte 2030 geplant. Bis dahin sorgen Übergangslösungen für die Mobilität im Stadtbahnverkehr.
Quelle: Stadt Dortmund
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki

