24. Juli 2025 / Mobil in Dortmund

Polizei und Stadt Dortmund markieren gefährliche Stellen für Radfahrende mit Sprühkreide

🚲🔻 Mit Neonfarben gegen Geisterradler: Dortmunds Polizei und Tiefbauamt starten eine gemeinsame Aktion für mehr Zweiradsicherheit im Stadtverkehr.

Polizei und Stadt Dortmund markieren gefährliche Stellen für Radfahrende mit Sprühkreide

Radfahren auf der falschen Seite ist kein Kavaliersdelikt: Wer gegen die vorgeschriebene Fahrtrichtung fährt, gefährdet sich und andere. Mit einer neuen Sicherheitsaktion wollen Polizei und Tiefbauamt Dortmund dieses Verhalten eindämmen – mit auffälligen Symbolen in neonpink und neongelb.

Worum geht es?

Ab sofort markieren „Daumen hoch“ und „Daumen runter“ auf dem Asphalt, ob Radfahrer*innen auf der richtigen oder falschen Seite unterwegs sind. Ziel ist es, Unfälle an Kreuzungen und Einmündungen zu reduzieren.

Hintergrund:

  • 2024 kam es zu 395 Rad-Pkw-Unfällen in Dortmund
  • 65 % davon beim Abbiegen, Einbiegen oder Kreuzen
  • 78 % dieser Unfälle wurden durch Pkw-Fahrende verursacht
  • Ein Großteil wäre vermeidbar gewesen – durch korrektes Verhalten aller Beteiligten

Aktion an folgenden Standorten:

  • Stollenstraße/Bornstraße
  • Unionstraße/Übelgönne
  • Möllerbrücke / Kleine Beurhausstraße
  • Wallbereich (Innen- und Außenwall)
  • Burgtor (Innenstadt-Nord)
  • Ruhrallee (Landesbehördenhaus, Wilhelm-Crüwell-Straße)
  • Bornstraße (Bauhaus, WEZ)
  • Hohe Straße
  • Wittekindstraße (Auffahrt B1 Richtung Bochum)

Hinweis: Radfahren in Gegenrichtung ist nur mit Zusatzschild erlaubt. Fehlende Beschilderung bedeutet: nur in Fahrtrichtung fahren!

Quelle: Stadt Dortmund / Polizei Dortmund
Bildquelle: Stadt Dortmund / Leopold Achilles

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