8. April 2021 / Polizeimeldung

Mit 120 km/h durch die Innenstadt - die vorerst letzte Fahrt eines Rasers

Bei der Kontrolle zeigte sich der 25-Jährige gelinde gesagt uneinsichtig

Seine vermutlich vorerst letzte Fahrt mit einem Auto hat in der gestrigen Nacht ein 25-jähriger Dortmunder gemacht. Die Polizei beschlagnahmte sein Auto nach einer absurd gefährlichen Fahrt durch Dortmund.

Im Rahmen einer mobilen Kontrolle gegen die Raserszene fiel den Beamten um 0.30 Uhr ein Auto am Königswall auf. Das Fahrzeug fuhr mit deutlich erhöhter Geschwindigkeit, bis zu circa 120 km/h innerhalb der geschlossenen Ortschaft. Er raste über die Rheinische Straße und der Unionstraße in Richtung Norden. Trotz Gegenverkehr überholte der Fahrer auf der Sunderstraße im Bereich einer Fußgängerfurt. Dass er dort keinen Blinker gesetzt hatte, passte ins Bild der rücksichtslosen Fahrweise. Von der Sunderstraße ging es auf die OW IIIa in Richtung Westen. Dort beschleunigte er auf circa 200 km/h. Die Beamten konnten ihn kurze Zeit später an der Straße Bärenbruch anhalten und die gefährliche Fahrt stoppen.

Bei der Kontrolle zeigte sich der 25-Jährige gelinde gesagt uneinsichtig. Die genauen Worte, mit denen er die Beamten beleidigte, bleiben im Schimpfwortfilter der polizeilichen Pressemeldungen hängen und können somit hier nicht erwähnt werden.

Ergebnis und Siegerehrung ist eine Anzeige wegen Beleidigung, eine Strafanzeige wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens nach § 315d StGB, die Beschlagnahme des Autos und die Beschlagnahme des Mobiltelefons. 

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