Neue Hilfen für suchtkranke und obdachlose Menschen – Stadt und Polizei ziehen Bilanz
Seit zwei Jahren arbeiten Stadt Dortmund und Polizei im Sonderstab „Ordnung und Stadtleben“ zusammen – mit dem Ziel, Sicherheit, Ordnung und Lebensqualität im öffentlichen Raum zu verbessern. In einer aktuellen Bilanz kündigt der Stab neue Hilfsangebote und Maßnahmen an:
Nachtcafé am Schwanenwall
Seit dem 20. August bietet das neue Nachtcafé am Schwanenwall 42 einen geschützten Ort mit kostenfreien Mahlzeiten, Toiletten und Wärme für wohnungslose Drogenabhängige. Es ist dienstags bis donnerstags geöffnet – künftig täglich.
Neue Schlafcontainer an der Treibstraße
Im September startet an der Treibstraße ein neues Übernachtungsangebot in zehn Containern – für bis zu 30 Personen. Auch Menschen ohne Leistungsanspruch dürfen dort schlafen. Alkohol ist erlaubt, Drogen nicht.
Zweiter Drogenkonsumraum
Ein zweiter Drogenkonsumraum mit Sozialangeboten soll im Dezember an der Rheinischen Straße 111 eröffnen – als Ergänzung zum bestehenden Standort am Grafenhof.
Stärkere Sanktionen angekündigt
Oberbürgermeister Thomas Westphal kündigt gezielte Sanktionen gegenüber Personen an, die wiederholt durch Belästigungen im öffentlichen Raum auffallen: „Diese Personen müssen sich im Stadtleben anders verhalten – sonst greifen wir mit Strafgeldern oder Zwangshaft durch.“
Weitere Infos zur Arbeit des Sonderstabs unter dortmund.de


