Dortmund investiert in Schutz vor Starkregen
Zum Internationalen Tag der Katastrophenvorsorge zieht die Stadt Dortmund Bilanz: Mit neuen Rückhaltebecken, Technik und Konzepten wird der Hochwasserschutz weiter ausgebaut – zentrale Rolle spielt der PHOENIX See.
PHOENIX See als Rückhalt bei Unwettern
- Im Juli 2021 speicherte der PHOENIX See 160.000 m³ zusätzliches Wasser
- Schutz für Wohngebiete und U41-Stadtbahn
- Technisch ausgelegt für bis zu 235.000 m³ Hochwasservolumen
Neue Rückhaltebecken und Maßnahmen
- Hochwasserrückhaltebecken Emscher-Auen (Mengede/Castrop-Rauxel) mit 1,1 Mio. m³
- Becken in Ellinghausen mit 530.000 m³ – gemeinsam über 1,6 Mio. m³ Kapazität
- Weitere Projekte: Dorstfeld, Krummer Peter, Heisterbach, Kirchhörder Bach
- Krisenkonzept zur Starkregenvorsorge wird 2025 vorgelegt
Technik und Kooperation
Mit mobiler Pumpstation kann die Stadt 300 m³/h Wasser abpumpen. Enge Zusammenarbeit mit Emschergenossenschaft und Lippeverband. 50 Mio. Euro fließen in neue Dämme, Rückhalteflächen und Erholungsräume.
Beratung und Förderung
Immobilieneigentümer*innen erhalten kostenlose Beratung zum Objektschutz. Begrünung und Entsiegelung werden durch die EGLV gefördert. Alle Infos unter dortmund.de.

