US-Zölle auf Stahl und Aluminium: NRW in Sorge
Die USA erheben seit Montag Strafzölle von 25 % auf Stahl- und Aluminiumimporte. Besonders Unternehmen in Nordrhein-Westfalen sind betroffen. Während die Stahlindustrie besorgt ist, bleibt Marktführer Thyssenkrupp gelassen.
Spaltet die Zölle die Wirtschaft?Gunnar Groebler, Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl, sieht den US-Markt als zentral für die europäische Stahlindustrie und warnt vor erheblichen Folgen. Hingegen rechnet Ökonom Gabriel Felbermayr mit sinkenden Stahlpreisen, die etwa der Windkraftbranche zugutekommen könnten.
Thyssenkrupp: Kaum Auswirkungen erwartet
Thyssenkrupp sieht die Lage entspannt: „Unser Hauptmarkt ist Europa, die US-Zölle haben nur begrenzten Einfluss“, so ein Sprecher.
Aluminium-Branche schlägt Alarm
Anders sieht es in der Aluminiumbranche aus: „Die Zölle verschärfen die angespannte Lage zusätzlich“, warnt Marius Baader vom Verband Aluminium Deutschland.

