FH Dortmund testet Hochvolt-Batterien im Reallabor
Im Projekt KV-BATT untersuchen Forschende der FH Dortmund, wie sich Batteriespeicher durch höhere Spannungen effizienter gestalten lassen. In Ense entsteht dazu ein Reallabor mit bis zu 20.000 Volt Spannung.
Höhere Spannung gegen Energieverluste
- Stefan Kempen und Martin Kiel leiten das Projekt am Fachbereich Elektrotechnik
- Erhöhung der Spannung von 1000 auf bis zu 20.000 Volt geplant
- Ziel: Reduzierung von Stromstärke, Wärmeverlust und Kühlbedarf
- Reallabor mit zwei Batteriespeichern entsteht in Ense-Höingen
Erste Tests im FH-Hochspannungslabor erfolgreich
Bereits entwickelte Baugruppen mit modularen Akkureihen wurden unter realen Umweltbedingungen getestet. Jetzt folgt der Einsatz im Feld. Auch Normen zur Isolierung und passende DC-Schalter sollen definiert werden.
„Wir müssen mit der Spannung hoch, um die Verluste zu minimieren“, sagt Prof. Dr. Martin Kiel.
Projektpartner und Förderung
Projektpartner sind unter anderem Ense Werke, AEG Power Solutions und WEISSGERBER Engineering. Gefördert wird das Projekt vom Wirtschaftsministerium NRW. Der Reallaborbetrieb ist ab 2026 für zwei Jahre geplant.

