Müll – Eine Ausstellung über die globalen Wege des Abfalls
Was passiert mit dem Müll einer globalisierten Konsumgesellschaft – und wer trägt die Folgen? Die Sonderausstellung im Museum Ostwall im Dortmunder U widmet sich den weltweiten Routen von Abfall sowie ihren sozialen, ökologischen und politischen Auswirkungen.
Kunst und Müll seit den 1960er-Jahren
Rund 50 internationale Kunstwerke aus dem 20. und 21. Jahrhundert zeigen, wie Künstlerinnen und Künstler das Thema Müll als Spiegel gesellschaftlicher Entwicklungen betrachten. Historische Positionen aus den 1960er-Jahren treten dabei in einen Dialog mit zeitgenössischen Arbeiten.
- Installationen, Skulpturen, Fotografie und Videoarbeiten
- Internationale Künstlerinnen und Künstler
- Zwei speziell für die Ausstellung entwickelte Auftragsarbeiten
- Kunstwerke aus der Sammlung des Museum Ostwall
Globale Abfallrouten und soziale Ungleichheit
Ein besonderer Fokus liegt auf globalen Müllströmen und kolonialen Kontinuitäten. Viele Arbeiten zeigen, wie Abfall aus Industrienationen häufig in Länder des globalen Südens exportiert wird und dort ökologische sowie soziale Folgen hinterlässt.
Zu den beteiligten Künstler*innen gehören unter anderem Akwasi Bediako Afrane, Ana Alenso, Arman, César Baldaccini, Karimah Ashadu, Nancy Holt, Allan Kaprow, Krištof Kintera, HA Schult, Tejal Shah und Klaus Staeck.
Mitmachangebote und Vermittlungsprogramm
- Führungen, Workshops und Vorträge
- Mitmachstationen zu Klimaschutz und Kreislaufwirtschaft
- Begleitprogramm für Kinder mit den „Olchis“
- Repair- und Nähcafé an ausgewählten Terminen
Ein Teil der Ausstellung wird gemeinsam mit dem Klimabündnis Dortmund gestaltet, das Initiativen rund um Klimaschutz, Recycling und nachhaltige Kreislaufwirtschaft vorstellt.

