1. Juni 2022 / Dortmund International

Serbische Stadt Novi Sad und Dortmund feiern 40 Jahre Städtepartnerschaft

Ein Jubiläum, das gebührend gefeiert wurde

In Dortmund sind Partnerschaften mit anderen Städten in Europa wichtig für die städtische Identität. Auf 40 Jahre Freundschaft und Zusammenarbeit kann Dortmund nun mit Novi Sad zurückblicken - ein Jubiläum, das gebührend gefeiert wurde.

Das 40-jährige Partnerschaftsjubiläum nahmen die Städte Novi Sad und Dortmund zum Anlass, eine Vereinbarung zu schließen, welche weitere gemeinsame Ziele zur Zusammenarbeit beider Partnerstädte für den Zeitraum bis zum 50-jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft im Jahr 2032 bekräftigt. Der stellv. Bürgermeister Herr Milan Đurić wurde zudem eingeladen, sich in das Goldene Buch der Stadt Dortmund einzutragen.

Kooperationen machen Partnerschaft lebendig
Es gibt zahlreiche Beispiele dafür, wie die Partnerschaft zwischen Dortmund und Novi Sad gelebt wird. Etwa im Bereich Musik: Das East-West-European-Jazz-Orchestra, ein Zusammenschluss aus serbischen, russischen und Dortmunder Jazzern unter der Leitung von Uwe Plath besteht bereits seit 2007 und ist bis heute sehr aktiv. Auch der Chor der St. Georgs Kathedrale Novi Sad tauscht sich regelmäßig mit dem MGV Harmonie Eichlinghofen aus.

Im Sport pflegt der DJK Oespel-Kley e.V. eine langjährige Partnerschaft mit einem serbischen Handballverein ("Jugovic"/"Selecion Novi Sad"). Außerdem nehmen Sportler*innen aus Novi Sad jedes Jahr am Städtevergleichskampf Dortmund teil, der traditionell in der Helmut-Körnig-Halle ausgetragen wird.

Für die Jugend besteht seit 2008 eine Partnerschaft zwischen der Evangelischen Noah-Gemeinde sowie der Evangelischen Jugend Dortmund und dem Ökumenischen Hilfswerk EHO in Novi Sad. Was Kunst betrifft, so pflegt die Künstler*innenvereinigung "Dortmunder Gruppe" den Austausch zwischen den Partnerstädten seit vielen Jahren.

Novi Sad ist Kulturhauptstadt 2022
Die Bewerbung um die Kulturhauptstadt Europas war jüngst erstmals für eine Stadt aus einem Land im Beitritts-Status zur EU möglich. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde das Kulturhauptstadtjahr auf 2022 verschoben. Die Bewerbung der Stadt Novi Sad wurde von der Stadt Dortmund unterstützt und von einem fachlichen Austausch begleitet.

Auch bringt sich die Stadt Dortmund vor Ort in Novi Sad ein, zum einen ist das East-West-European-Jazz-Orchestra das Ensemble der Kulturhauptstadt und leistet einen erheblichen Beitrag zum Programm. Zum anderen ist der Beethoven-Marathon ein gemeinsam geplantes Ereignis, das Ende Juni in Dortmund und im Anschluss in Novi Sad stattfindet. Die Philharmoniker aus Dortmund und Belgrad treten gemeinsam in beiden Städten auf.

Oberbürgermeister Westphal betonte, dass die Städtepartnerschaft mit Novi Sad unter anderem deshalb so besonders sei, weil sie nicht nur auf dem Papier bestehe, sondern einen intensiven Austausch im Kultur-, Sport-, Kunst- und Jugendbereich und in der Wirtschaft pflege. "Wir werden daran arbeiten, dass die ganzen Aktivitäten weiter gehen. Dortmund ist stolz auf die Städtepartnerschaft mit Novi Sad", bekräftige Westphal.

Partnerschaften gehören zur Identität Dortmunds dazu
In Dortmund gehören Partnerschaften mit anderen Städten in Europa und dem Rest der Welt zur städtischen Identität. Umso erfreulicher ist es, dass drei Partnerstädte sich am letzten Maiwochenende 2022 in Dortmund mit Delegationen vertreten waren - aus Novi Sad ebenso wie aus Trabzon (Türkei) und aus Zwickau, im Zuge der innerdeutschen Freundschaft.

Neugestaltung des Platzes von Novi Sad
Gemeinsam mit den Delegationen aus den Partnerstädten besuchte Oberbürgermeister Thomas Westphal am Freitag, 27. Mai, den neugestalteten Platz von Novi Sad am Schwanenwall. Dort begrüßen Vertreter*innen des Kultur- und Tanzsportvereins KUD "Srbija" Dortmund e.V. die Gäste mit Musik und Tanz.

Der Platz von Novi Sad (Ecke Hamburger Straße, Schwanenwall, Milchgasse) präsentiert sich runderneuert und mit mehr Grün: Seit Februar 2022 haben sich Auszubildende der Stadt Dortmund aus drei Lehrjahren (Ausbildungsberuf Landschaftsgärtner*in) um seine Neugestaltung gekümmert. Hauptverantwortlich für die Realisierung des Vorhabens waren Ulrich Finger, der Leiter des Grünflächenamts, und Sebastian Porzybot als Ausbildungsleiter im Grünflächenamt.

Nachdem der Platz im Sommer 2021 durch die notwendig gewordene kontrollierte Sprengung eines Blindgängers aus dem Zweiten Weltkrieg stark in Mitleidenschaft gezogen worden war, war der Neubau dieser Grünanlage unbedingt erforderlich.

 

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