6. Dezember 2018 / Polizeimeldung

POL-DO: Verfolgungsfahrt endete am Präsidium

Eine Verfolgungsfahrt endete nach kurzer Zeit direkt vor dem Polizeipräsidium

POL-DO: Verfolgungsfahrt endete am Präsidium

Dortmund (ots) - Lfd. Nr.: 1611

Eine Verfolgungsfahrt am gestrigen Abend (5. Dezember) von Dortmund-Hörde ausgehend, endete nach kurzer Zeit direkt vor dem Polizeipräsidium an der Markgrafenstraße in Dortmund.

Bei einer Streifenfahrt war den Polizeibeamten gegen 23 Uhr ein Pkw BMW auf dem Phönix-West Gelände aufgefallen. Da dies zu dieser Uhrzeit ohne ein berechtigtes Anliegen nicht erlaubt ist, entschlossen sie sich, die Insassen zu kontrollieren.

Auf die Anhaltesignale reagierte der Fahrer des Autos umgehend und hielt den BMW auf dem Gehweg des Hochofenplatzes an. Als die Polizeibeamten dahinter anhielten und ausstiegen, um ihn zu kontrollieren, trat der Unbekannte plötzlich aufs Gas und flüchtete. Der Streifenwagen nahm die Verfolgung, die quer durch Hörde führen sollte, auf.

Nach der Flucht über die Felicitas,-, Nortkirchen-, Wellinghofer- und Ermlinghofer straße, ging es über den Heedbrink, die Hochofenstraße, erneut Felicitas- und Nortkirchenstraße, Am Rombergpark, Stockumer Straße, Beilstück und den Krückenweg / Wittekindstraße. In Höhe des Vinckeplatzes verloren die Polizeibeamten den BMW aus den Augen.

Aber ein anderes Streifenteam wurde auf das Auto aufmerksam: Der Fahrer hatte es auf einem Parkstreifen direkt vor dem Polizeipräsidium an der Markgrafenstraße geparkt und war aus dem Auto ausgestiegen.

Obwohl er sich noch ducken konnte, um nicht sofort erblickt zu werden, hatten ihn die Polizeibeamten längst im Visier. Sie nahmen den Mann, einen 32-jährigen Schwerter vorläufig fest.

Seine ersten Angaben, nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis zu sein (wäre er auch noch nie gewesen), stellte sich nach der Überprüfung als wahr heraus. Der Eindruck, dass der Fahrer unter dem Einfluss von Alkohol und / oder Betäubungsmitteln gefahren war, stellte sich ebenso als wahr heraus: Nach einem positiv verlaufenen Speichel- und Urintest gab er an, Betäubungsmittel konsumiert zu haben. Der Atemalkoholtest verlief negativ.

Ihm wurde eine Blutprobe entnommen, das Auto wurde abgeschleppt. Die Kennzeichen waren mit gefälschten Siegeln versehen, das Auto nicht angemeldet, nicht versichert und Steuern wurden ebenfalls nicht entrichtet.

Die Ermittlungen wegen Urkundenfälschung, Gefährdung des Straßenverkehrs durch grob verkehrswidriges und rücksichtloses Fahren, Gefährdung des Straßenverkehrs durch Fahren unter Einfluss berauschender Mittel, Fahren ohne Fahrerlaubnis, sowie Verstößen gegen die Straßenverkehrszulassungsordnung, die Straßenverkehrsordnung und wegen Kennzeichenmissbrauchs dauern an.

 

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