1. September 2022 / Feuerwehr-Meldung

Feuerwehr Dortmund absolvierte 147.649 Einsätze im Einsatzjahr 2021

Alle 3 Minuten und 33 Sekunden ein Einsatz!

Die Dortmunder Feuerwehr blickt mit ihrem Jahresbericht auf das Einsatzjahr 2021 zurück. Der Bericht stellt in statistischen Angaben und Kurzberichten die Arbeitsweise der Brandschützer*innen dar und bietet den Bürger*innen, aber auch der Politik und Verwaltung, die Möglichkeit, einen umfassenden Einblick in die Arbeit der Feuerwehr Dortmund zu erhalten.

Der Jahresbericht gibt insbesondere Aufschluss darüber, wie sich die Einsatzzahlen der rund 2.500 Angehörigen der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr entwickelt haben und welche Trends zu beobachten sind. "Der Bericht zeigt außerdem, welche Bedeutung die Feuerwehr und der Rettungsdienst für Dortmund haben", betont Ordnungs- und Rechtsdezernent Norbert Dahmen in der Pressekonferenz nach der Sitzung des Verwaltungsvorstandes am Dienstag, 30. August.

Alle 3 Minuten und 33 Sekunden
Im vergangenen Jahr disponierte die Einsatzleitstelle insgesamt 147.649 Einsätze von Feuerwehr und Rettungsdienst in Dortmund. Statistisch gesehen wurde damit alle 3 Minuten und 33 Sekunden ein Fahrzeug des Brandschutzes oder des Rettungsdienstes alarmiert, um den Bürger*innen der Stadt umfassende und kompetente Hilfe zukommen zu lassen.

Einsatzzahlen wieder angestiegen
"Die Einsatzzahlen des Brandschutzes sind im Vergleich zum Jahr 2020 mit 11.330 Ereignissen wieder leicht um 533 Einsätze gestiegen", erklärt Dahmen. Bei den Rettungsdiensteinsätzen mit 136.319 Einsätzen ist im Vergleichszeitraum ebenso ein erkennbarer Anstieg (+4.974 Einsätze oder + 3,8 Prozent) zu verzeichnen. Hieraus lässt sich ableiten, dass sich die Einsatzzahlen wieder dem Niveau vor der Corona-Pandemie angleichen. Die Einsatzzahlen im Bereich der Großlagen (Unwetterlagen/Extremwetter) sind ebenfalls deutlich gestiegen. Mehrere Sturmtiefs sorgten im Dortmunder Stadtgebiet für 1.061 (+610) Unwettereinsätze.

Drei Brandtote im Jahr 2021
Im Berichtjahr 2021 gab es leider drei Brandtote bei Wohnungsbränden. Trotz einer seit Jahren bestehenden Rauchmelder-Pflicht in NRW, fehlt es scheinbar noch an Mechanismen, um die Opferquote weiter zu senken. Im Forschungsprojekt "ADLeR" (Automatisiertes Detektions-, Melde-, und Leitsystem für Rettungskräfte – Rettungskette neu denken) sucht ein Dortmunder Konsortium unter Federführung der Feuerwehr nach Lösungen.

Kein Mitgliederschwund bei der Freiwilligen Feuerwehr
Die Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr rückten zu 2.473 Einsätzen (ein Plus von 120) aus – damit bleibt die Einsatzhäufigkeit der ehrenamtlichen Brandschützer*innen zum Wohle der Dortmunder Bürger*innen wie gehabt auf sehr hohem Niveau. Erfreulicherweise bleibt auch die Mitgliederzahl der ehrenamtlichen Brandschützer*innen unverändert. Ein Mitgliederschwund wie in anderen Kommunen ist glücklicherweise in den letzten Jahren nicht zu verzeichnen. Dennoch sei es immer schwieriger, Menschen für die Berufsfeuerwehr zu begeistern und diesen für die Stadtgesellschaft wichtigen Beruf weiter nach vorne zu bringen, so Dahmen. "Es wird immer schwieriger, Personal zu gewinnen."

Hilfe bei Starkregen und Hochwasser
Rund 460 Angehörige aus Haupt- und Ehrenamt unterstützten überörtlich im Rahmen der Starkregen- und Hochwasserkatastrophe die Feuerwehren in Hagen, Fröndenberg, Erftstadt, Schleiden und dem Ahrtal.

Modernisierung des Fuhrparks
Der Fuhrpark der Dortmunder Feuerwehr wurde weiter modernisiert und 13 neue Drehleitern zum Schutz der Dortmunder Bürger*innen in Dienst gestellt. Darüber hinaus wurden auch die Einsatzleitwagen für die übergeordneten Führungsdienste ausgetauscht.

Quelle: Stadt Dortmund

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