23. Januar 2023 / Energie in Dortmund

DEW21 informiert über Energiepreisentwicklung

Werden die Preise steigen?

Die Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH (DEW21) nimmt ihre Verantwortung als Grund- und Ersatzversorger sehr ernst und handelt im Sinne der Versorgungssicherheit. Für DEW21 hat es oberste Priorität, ihre Kund*innen jederzeit sicher und zuverlässig mit Energie zu versorgen.

Im vergangenen Jahr war es auf leer gefegten Märkten mit historisch hohen Preisen ein enormer Kraftakt, die zukünftig benötigten Energiemengen für ihre Kund*innen einzukaufen.

Aktuell sinken die Preise auf dem Energiemarkt, doch sie befinden sich weiterhin auf einem drei- bis vierfachen Niveau im Vergleich zu Januar 2021. Für viele stellt sich vor dem Hintergrund die Frage, wie sich die Preise weiterentwickeln und was dies für Auswirkungen auf DEW21-Kund*innen hat.

DEW21 verfolgt eine konservative, langfristige Beschaffungsstrategie
DEW21 beschafft – so wie zahlreiche andere Stadtwerke – die Energie für ihre Kund*innen langfristig, ein bis drei Jahre im Voraus. Das heißt, dass ein Großteil der bezogenen Energie bereits lange vor dem Lieferzeitpunkt eingekauft und verzögert an die Kund*innen weitergegeben wird. Für Kund*innen ergibt sich daraus ein gleitender Durchschnittspreis und Preisspitzen nach oben wie nach unten werden gedämpft. Trotz bereits erfolgter Preisanpassungen sind durch diesen Mechanismus bei den Kund*innen die gestiegenen Beschaffungspreise noch nicht vollumfänglich, sondern nur in Teilen angekommen. Zusätzlich zu den gestiegenen Beschaffungskosten haben auch steigende sonstige Preisbestandteile wie Netzentgelte, Steuern und Umlagen dazu geführt, dass Vertragspreise angepasst werden mussten.

Energiepreisbremsen sorgen für finanzielle Entlastung
Doch vor dem Hintergrund der im März in Kraft tretenden Preisbremsen ist eine Entlastung der Kund*innen in Sicht: Für 80 Prozent des prognostizierten Verbrauchs, der sogenannte Basisbedarf, zahlen Kund*innen einen fest gedeckelten Bruttoarbeitspreis. Für Stromhaushaltskund*innen liegt dieser bei 40 ct/kWh, für Gashaushaltskund*innen bei 12 Cent/kWh und für Wärmekund*innen bei 9,5 Cent/kWh. Da "nur" 80 Prozent des prognostizierten Verbrauchs preislich gedeckelt sind, lohnt es sich weiterhin Energie zu sparen. Denn wer mehr als die angesetzten 80 Prozent verbraucht, zahlt für jede weitere Kilowattstunde den jeweils individuell geltenden Vertragspreis. DEW21 arbeitet gerade mit Hochdruck an der IT- und abrechnungstechnischen Umsetzung der Preisbremsen und wird ihre Kund*innen bis Ende Februar über die genaue Umsetzung informieren.

Weitere Preisentwicklung bleibt abzuwarten
Wie sich die Preise für den über den Basisbedarf hinausgehenden Verbrauch für DEW21-Kund*innen entwickeln werden, kann das Unternehmen aktuell noch nicht sagen. Zum einen laufen sukzessiv günstigere Tranchen aus der Vergangenheit aus und zum anderen ist unklar, ob die Marktpreise weiter sinken und sich auf einem Vorkriegsniveau einpendeln werden. Aktuell führen die milde Witterung in Kombination mit einem sehr hohen Winddargebot und Einsparbemühungen bei allen Kund*innengruppen zu einer sinkenden Nachfrage und damit auch zu sinkenden Preisen. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob dies eine Momentaufnahme ist und wie sich die Preise weiterentwickeln werden. Grundsätzlich gehen Expert*innen davon aus, dass sich der Markt erst 2024 wieder entspannen wird. Sollte eine Preissenkung für ihre Kund*innen möglich sein, wird DEW21 diese selbstverständlich weitergeben. Trotz der aktuellen Herausforderungen setzt DEW21 alles daran, die Energiepreise so attraktiv wie möglich zu gestalten.

Weitere Preisentwicklung bleibt abzuwarten
Wie sich die Preise für den über den Basisbedarf hinausgehenden Verbrauch für DEW21-Kund*innen entwickeln werden, kann das Unternehmen aktuell noch nicht sagen. Zum einen laufen sukzessiv günstigere Tranchen aus der Vergangenheit aus und zum anderen ist unklar, ob die Marktpreise weiter sinken und sich auf einem Vorkriegsniveau einpendeln werden. Aktuell führen die milde Witterung in Kombination mit einem sehr hohen Winddargebot und Einsparbemühungen bei allen Kund*innengruppen zu einer sinkenden Nachfrage und damit auch zu sinkenden Preisen. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob dies eine Momentaufnahme ist und wie sich die Preise weiterentwickeln werden. Grundsätzlich gehen Expert*innen davon aus, dass sich der Markt erst 2024 wieder entspannen wird. Sollte eine Preissenkung für ihre Kund*innen möglich sein, wird DEW21 diese selbstverständlich weitergeben. Trotz der aktuellen Herausforderungen setzt DEW21 alles daran, die Energiepreise so attraktiv wie möglich zu gestalten.

Quelle: Stadt Dortmund

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