11. Januar 2024 / Feuerwehr-Meldung

Schwerer Verkehrsunfall in Oberrödinghausen - Drohne verhindert Landung des Rettungshubschraubers

Was ist passiert?

Am Mittwochabend ereignete sich auf der Hönnetalstraße in Oberrödinghausen ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem zwei PKW frontal kollidierten. Die Insassen der Fahrzeuge wurden dabei zum Teil lebensgefährlich verletzt.

Feuerwehr und Rettungsdienst wurden um 20:18 Uhr alarmiert. Aufgrund der hohen Anzahl an verletzten Personen entsandte die Leitstelle initial vier Rettungswagen, zwei Notärzte sowie den leitenden Notarzt des Märkischen Kreises. Insgesamt versorgten die Rettungskräfte fünf Patienten, von denen einer lebensgefährlich, einer schwer und drei mittelschwer verletzt waren. Der lebensgefährlich Verletzte wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Unfallklinik nach Dortmund geflogen, die übrigen Patienten transportierten Rettungswagen in die umliegenden Krankenhäuser.

Die Feuerwehr unterstützte bei den Rettungsmaßnahmen, stellte den Brandschutz sicher und richtete einen Landeplatz für den Rettungshubschrauber "Christoph Westfalen" ein.

Während sich der Rettungshubschrauber im Landeanflug befand, stellten Einsatzkräfte eine direkt über der Einsatzstelle fliegende Drohne fest. Über Funk wurde unmittelbar der Pilot des Hubschraubers informiert, der sich in der Folge aus Sicherheitsgründen gegen eine Landung an der Einsatzstelle entschied. Stattdessen landete er an der sechs Kilometer entfernten Feuerwache am Ziegelbrand. Der schwerstverletzte Patient musste zur Übergabe mit einem Rettungswagen dorthin transportiert werden. Die Rettungsmaßnahmen haben sich dadurch stark verzögert. Die Feuerwehr weist in diesem Zusammenhang daraufhin, dass Unfallstellen und Einsatzorte nicht mit Drohnen überflogen werden dürfen.

Im Einsatz befanden sich fast 50 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst. Die Feuerwehr war mit dem Rüstzug der Wache sowie den Löschgruppen Lendringsen vor Ort. Neben Mendener Rettungsdiensteinheiten kam weitere Unterstützung aus den Nachbarstädten und Kreisen. Insgesamt fünf Rettungswagen, drei Notärzte, der leitende Notarzt und der Rettungshubschrauber "Christoph Westfalen".

Quelle Text & Bild: Freiwillige Feuerwehr Menden

Neueste Artikel

Vulkanausbruch in Neuseeland: Entschädigungen für die Opfer
Aktuelles aus Deutschland und der Welt

Ende 2019 endete ein Ausflug auf eine neuseeländische Vulkaninsel für mehr als 20 Menschen tödlich. Ihre Familien und die Überlebenden sollen nun entschädigt werden - darunter auch Deutsche.

weiterlesen...
«Rust»-Prozess: Regieassistent sagt unter Tränen aus
Aktuelles aus Deutschland und der Welt

Nach dem Tod einer Kamerafrau bei einem Dreh mit Alec Baldwin sitzt eine junge Waffenmeisterin auf der Anklagebank. In dem laufenden Prozess sagt ein Augenzeuge unter Tränen aus.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Feuerwehr rettet Katze aus Schornstein
Feuerwehr-Meldung

Kleiner Ausflug mit Schrecken!

weiterlesen...